Eine interessante und zugleich lehrreiche Brandschutzaufklärung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr. Denn wenn Lernen Spaß macht, bleibt am meisten hängen. So sieht es auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und hat eine neue Internetseite entwickelt, auf der Kinder spielerisch lernen können, wie man mit Gefahrensituationen richtig umgeht.
Max und Flocke - ein Junge und ein Hund - sind zwei richtig gute Freunde. Und so kann der kleine Internetnutzer gemeinsam mit Flocke versuchen, Max zu finden, der sich in einer Notsituation befindet und Hilfe benötigt. Nur wer die richtigen Schritte geht, wer beherzt, aber auch umsichtig handelt, kommt der Lösung näher. Wer sich falsch entscheidet, bekommt einen hilfreichen Hinweis und hat weiterhin die Chance, seine Mission erfolgreich zu erfüllen.
Die neue Internetseite hält auch viele Hinweise und Arbeitsmaterialien für Lehrer und Erzieher der Klassen 2 bis 6 bereit. Die Arbeitsblätter können im Unterricht in den Fächern Deutsch und Sachkunde sowie bei Brandschutzprojekten eingesetzt werden. Natürlich sind auch alle Eltern herzlich eingeladen, die spannenden Arbeitsblätter mit ihren Kindern gemeinsam auszufüllen.
Den Anfang machen die Themen "Feuereifer – Baustein zur Brandschutzerziehung", "Blitzgescheit – Baustein zum richtigen Verhalten bei Gewitter" und "Hilfreich – Baustein zum richtigen Verhalten im Notfall". In jedem Baustein enthalten sind Illustrationen, die von den Kindern ausgemalt werden können. Am Ende jedes Bausteins finden sich sechs Memory-Spielkarten zum Ausschneiden und Ausmalen, mit denen das Gelernte spielerisch wiederholt werden kann.
Wir als Freiwillige Feuerwehr Zeesen führen seit vielen Jahren erfolgreiche Brandschutzprojekte mit Schülerinnen und Schülern durch. Auf Grundlage unserer Erfahrungen wissen wir sehr genau, wie wichtig es ist, ein angemessenes Verhalten in Notfällen zu vermitteln. Denn - auch in ausgedachten - Gefahrensituationen ist es nicht immer leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und genau das wird einem bewusst, wenn man sich zusammen mit Flocke mal selbst auf die Suche nach Max begibt.
Quelle und Bildnachweis: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)