Warum engagierst Du Dich in der Freiwilligen Feuerwehr?
Da spielen viele Faktoren zusammen, die einen am ehrenamtlichen Feuerwehrdienst motivieren:
Um den täglichen Einsatzaufgaben gerecht zu werden, bedarf es natürlich starkem Interesse am einsatztechnischen Arbeiten mit den „roten Autos“. Die Faszination an schwerem Gerät oder natürlich auch an scheinbar einfachen Hilfsmitteln, die zum Arbeiten nötig sind, stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen. Diese können nur erfüllt werden, wenn man mit Kopf und Verstand dabei ist. Nicht nur die körperliche Fitness, die zum Beispiel bei Wettkämpfen unter Beweis gestellt wird, ist wichtig, sondern auch ein großer Wissensschatz, den man sich über die Zeit aneignet.
Gerade das Neue und Unbekannte, auf das man in Übungen und Einsätzen trifft, stellt eine Herausforderung dar. Doch zusammen als eingespieltes Team kann man die gestellten Aufgaben selbstbewusst angehen.
Die anderen Kameraden stellen ein unverzichtbares Rückgrat für mich dar. Nicht nur in dienstlichen Angelegenheiten findet man dort eine helfende Hand. Nein, auch im „normalen“ Leben unterstützt man sich gegenseitig und verbringt viele gesellige Stunden miteinander.
Auch der Hintergedanke, dass man in allen Lebenslagen abgerufen werden kann, stellt einen selbst immer wieder in die Verantwortung. Und gerade das Gefühl, für andere da zu sein und Verantwortung zu tragen, gibt dieser Arbeit seinen Reiz. So ist es immer wieder schön, wenn die Mitbürger unsere ehrenamtliche Arbeit zu schätzen wissen.
Wie bist Du zur Feuerwehr gekommen?
In vielen Lagen in meiner Kindheit wurde ich mit der Feuerwehr konfrontiert. Das fing an mit der Wachbesichtigung in der Grundschulzeit und endete mit dem interessierten Gucken bei Feuerwehreinsätzen in der Nachbarschaft. Schließlich bin ich dann mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten.
Was wolltest Du als Kind mal werden?
Natürlich hat der Berufswunsch im Kindesalter gewechselt. Aber der des Feuerwehrmanns war immer mit dabei und irgendwie bin ich davon noch nicht abgekommen.
Und was machst Du heute beruflich?
Ich belege einen Studiengang für die Bereiche Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz.
Welchen Traum möchtest Du Dir unbedingt erfüllen?
Einen Segeltörn in der Karibik.
Worüber kannst Du herzhaft lachen?
Ich kann über vieles lachen. Stromberg und Kurt Krömer gehören zu meinen Favoriten.
Wofür möchtest Du endlich mal genug Zeit haben?
Für jede Menge Reisen in viele Länder dieser Welt und letztlich auch für die Feuerwehr.
Was bringt Dich so richtig auf die Palme?
Eine Ellenbogengesellschaft!
Wie kannst Du am besten entspannen oder abschalten?
Bei gutem Wetter dem Sonnenuntergang entgegenjoggen und dabei "Smooth" von Carlos Santana hören.
Angenommen, Du hättest drei Wünsche frei. Welche wären das?
Als Erstes natürlich, dass man selbst immer gesund und munter bleibt. Des Weiteren würde ich mir wünschen, dass sich mehr Leute für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr interessieren und eventuell dieser beitreten. Sicherheit ist leider kein Zufall! Gerade in Zeiten steigender Sicherheitsansprüche in der Gesellschaft – und sinkender Mitgliederzahlen im Ehrenamt – wird jede helfende Hand benötigt.